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Was ist Backpulver?

Produkteinführung:

Backpulver ist ein trockenes chemisches Treibmittel, eine Mischung aus einem Carbonat oder Bicarbonat und einer schwachen Säure. Durch die Zugabe eines Puffers wie Maisstärke wird verhindert, dass Base und Säure vorzeitig reagieren. Backpulver wird verwendet, um das Volumen von Backwaren zu erhöhen und die Konsistenz aufzuhellen. Es funktioniert, indem es durch eine Säure-Base-Reaktion Kohlendioxidgas in einen Teig oder Teig freisetzt, was dazu führt, dass sich Blasen in der feuchten Mischung ausdehnen und so die Mischung aufgehen. Das erste einfachwirkende Backpulver, das bei Raumtemperatur Kohlendioxid freisetzt, sobald es angefeuchtet wird, wurde 1843 vom Lebensmittelhersteller Alfred Bird in England entwickelt. Das erste doppeltwirkende Backpulver, das beim Anfeuchten etwas Kohlendioxid und später beim Erhitzen durch Backen mehr Gas freisetzt, wurde erstmals in den 1860er Jahren von Eben Norton Horsford in den USA entwickelt.

 

Was ist die Anwendung vonBackpulver?

Backpulver wird anstelle von Hefe für Endprodukte verwendet, bei denen Fermentationsaromen unerwünscht wären, bei denen dem Teig die elastische Struktur fehlt, um Gasblasen länger als ein paar Minuten zu halten und die Herstellung von Backwaren zu beschleunigen. Da durch die Säure-Base-Reaktion Kohlendioxid schneller freigesetzt wird als durch die Gärung, werden durch chemisches Sauerteig hergestellte Brote Schnellbrote genannt. Die Einführung von Backpulver war revolutionär, da sie den Zeit- und Arbeitsaufwand für die Herstellung von Brot auf ein Minimum reduzierte. Dies führte zur Entwicklung neuer Arten von Kuchen, Keksen, Keksen und anderen Backwaren.

 

 

Formulierung und Mechanismus?

Backpulver besteht aus einer Base, einer Säure und einem Puffermaterial, um zu verhindern, dass Säure und Base vor ihrer beabsichtigten Verwendung reagieren. Die meisten im Handel erhältlichen Backpulver bestehen aus Natriumbicarbonat (NaHCO3, auch bekannt als Backpulver oder Natron) und einem oder mehreren sauren Salzen.

 

Wie viel zu verwenden?

Im Allgemeinen wird ein Teelöffel (5 g) Backpulver verwendet, um eine Mischung aus einer Tasse (120 g) Mehl, einer Tasse Flüssigkeit und einem Ei zu verrühren. Ist die Mischung jedoch säurehaltig, bleiben die zusätzlichen Säuren des Backpulvers bei der chemischen Reaktion unverbraucht und verleihen den Speisen oft einen unangenehmen Geschmack. Ein hoher Säuregehalt kann durch Zutaten wie Buttermilch, Zitronensaft, Joghurt, Zitrusfrüchte oder Honig verursacht werden. Wenn zu viel Säure vorhanden ist, sollte ein Teil des Backpulvers durch Natron ersetzt werden. Für eine Tasse Mehl, ein Ei und eine Tasse Buttermilch benötigt man beispielsweise nur 1⁄2 Teelöffel Backpulver – der restliche Sauerteig wird durch die Reaktion der Buttermilchsäuren mit 1⁄4 Teelöffel Backpulver verursacht.

Bei Backpulvern, die saures Natriumpyrophosphat enthalten, kann es jedoch vorkommen, dass überschüssige alkalische Substanzen die Säure in zwei Schritten deprotonieren, anstatt wie normalerweise üblich, was zu einem unangenehm bitteren Geschmack der Backwaren führt. Bei Calciumverbindungen und Aluminiumverbindungen besteht dieses Problem jedoch nicht, da Calciumverbindungen, die zweimal deprotonieren, unlöslich sind und Aluminiumverbindungen nicht auf diese Weise deprotonieren.

Feuchtigkeit und Hitze können dazu führen, dass Backpulver mit der Zeit seine Wirksamkeit verliert, und bei handelsüblichen Sorten ist auf dem Behälter ein etwas willkürliches Verfallsdatum aufgedruckt. Unabhängig vom Verfallsdatum kann die Wirksamkeit getestet werden, indem man einen Teelöffel des Pulvers in ein kleines Gefäß mit heißem Wasser gibt. Wenn es kräftig sprudelt, ist es noch aktiv und verwendbar.

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